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Pyrenäen Tag 3

21 Jun 14
Uli
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3.Tag: Montag 05.08.13 / 75km, 2500hm von  Borda Bisaltico nach Escarrilla 1300m, Camping  Escarra.

Wir starten um 9.20Uhr vom Camping 1000m zuerst auf Teer immer dem Fluss folgend durch eine wunderschöne Schlucht bis 1500m dann auf Schotter, ab hier dem GR11 folgend Puerto d´Escale 1663m, hier oben treffen wir auf eine unglaublich schöne Hochebene, mit einem sich stark dahinschlängelnden Fluss, grünen Wiesen und mehreren Gruppen wilder Pferde eingeramt von hohen Bergen. Das besondere sind die tief roten Felsen. Wir machen noch einige Fotos, dann dreht Alberto wieder um und fährt zum WOMO. Wir überqueren die Hochebene (ca. 6km) und überschreiten die Grenze zu Frankreich. Hier werden wir gleich mit einem Schild empfangen, dass Biken verboten ist, die durchaus technische Trailabfahrt hinab nach Les Forges d´Abel  1100m macht trotzdem SpaßJ.  Im Anstieg auf der N134 (Teer) bis auf 1650m zum Col de Samport machen wir am Fluss Mittag es ist kurz vor 13.30Uhr. Oben am Pass ist dann wieder die Grenze nach Spanien, hier gönnen wir uns noch einen Kaffee,  es ist 15.00Uhr und wir hätten wirklich nicht gedacht, dass uns das härteste Stück des Tages noch bevor steht….  Dann geht’s weiter mit einer ganz netten zum Teil Trailigen Abfahrt nach Candanchu Teilweise auf der N330 bis 1350m dann Anstieg auf dem GR11 bis 1850m. Bis hier hin war schon viel schieben angesagt, da der Weg teilweise verblockt und auch mit Dornenbüschen zugewachsen war.  Wir erreiche ein schönes Hochtal mit einigen wilden Pferden. Ab hier verlassen wir den GR11 und weiter bis zum Puerto de Canal Roy 2145m. Dabei handelt es sich um einen absolut weglosen Wiesenanstieg, ich habe das Navi vor mir her getragen, um zu sehen, ob ich „on Track“ bin. Von einem Weg war nichts zu sehen und das für über 400Hm! Oben angekommen sahen wir dann auf der anderen Seite einen Schotterweg, es handelt sich hier um ein Ski Gebiet. Charly bringt es fertig sich beim Tragen einen Plattfuß einzufangen. Aber er hat ja Übung im Flicken und es geht schnell weiter. Die Abfahrt war dann zuerst richtig schnell auf Schotter, später auf Teer aber es war schon wieder 19.30Uhr und wir hatten noch einige Kilometer vor uns. Wir folgen der A-136 bis Formigal / Sallent de Gallego 1300m hier geht es am rechten  Ufer eines schönen Stausee´s entlang.  Wir lassen den kleinen Gegenanstieg weg, der im Roadbook verzeichnet ist und fahren einfach über die Staumauer einwärts nach  Escarrilla , Camping Escarra 1100m. Mr. Lampe war so im Abfahrtsrausch, dass er den mitten im Ort gelegenen Camping übersehen hat und gleich 200hm zu weit abgefahren ist. Um 21.00Uhr sind wir am Ziel, heute werden keine Spagetti sondern Fleisch und Würstchen gekocht, danach wird noch etwas entspannt und die letzten gehen um 0.30Uhr ins Bett.