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Pyrenäen Tag 4

21 Jun 14
Uli
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  1. Tag: Dienstag 06.08.13 / 40km, 1400hm von Escarra 1100m, nach Torla 950m, Camping Rio Ara.

Nach dem die letzten Tage doch sehr anstrengend waren haben wir beschlossen den heuten Tag bzw. die Etappe auf die Hälfte zu reduzieren, so dass nur ein Berg zu bewältigen ist. Wir starten wieder um 9.00uhr und fahren auf der Straße bis Panticosa 1200m, dann biegen wir auf eine Schotterstraße ein und fahren durch ein sehr schönes Tal, mit herrlichen Ausblicken bis auf 1700m hier biegt der Track plötzlich von dem Weg ab und wechselt die Talseite, leider können wir dort aber keinen rechten Weg erkennen, erst nach näherem Hinschauen (und es verheißt aus der Entfernung nichts Gutes). Alberto kehrt wie üblich um und wünscht uns noch viel Glück. Der Weg ist dann aber gar nicht so schlimm wie befürchtet, als es weiter oben in den Fels geht sind Serpentinen angelegt und wir können die Bikes gut tragen, insgesamt folgen wir immer dem GR11 um 12.00uhr machen wir ca. 200hm unter dem Pass ausgiebig Brotzeit und genießen die tolle Aussicht und vor allem die Einsamkeit, heute haben wir bisher nur 4 Wanderer gesehen. Die letzten Hm zum Pass, Collado de Tendenéra 2300m, müssen wir dann die Bikes nochmals tragen. Die Abfahrt folgt ebenfalls dem GR11 zuerst recht gut fahrbar, dann immer mal wieder auch schieben, nach dem wir das Hochalpine Geländer verlassen habenfahren wir über sehr langgezogene immer Quer zum Hang verlaufende Wiesentrails durch teilweise herrliche Blumenfelder. Hier treffen wir noch eine Gruppe von Wanderern, die haben nicht allzu viel Ausrüstung dabei und fragen uns nach dem Weg. Ich ziehe die Karte raus und zeige ihnen ihr Ziel (was noch seeeehr weit weg ist) nach dem es aber schon fast 15.00Uhr ist und hinter uns erkennbar schlechtes Wetter aufzieht, weiß ich nicht, ob es nicht besser gewesen wäre, sie hätten umgedreht. Wir fahren weiter auf dem GR11 ab über Ref. De Otal 1745m, ab. Ab hier auf Schotter bis Bujaruelo 1300m, Wir sind überrascht, wieso uns plötzlich viele Wanderer begegnen, aber bis hierhin kann man von der Gegenseite mit dem Auto fahren. Wir wechseln über eine schöne alte Steinbrücke die Flussseite und  folgen weiter dem GR11, leider ist das nicht immer sonderlich gut fahrbar und wir müssen einiges schieben und auch tragen. Wir haben schon befürchtet, dass wir noch gut 10km zu Fuß gehen müssen, doch der Weg bessert sich und hat immer wieder sehr flowige Anteile, zum Schluss geht es dann noch mit richtig Speed durch den Wald und ein entgegenkommender Herr fragt uns, ob wir aus Neu-Ulm kommen?! Aber, der wurde von Alberto „Gebrieft“ und kommt auch von unserem Campingplatz. Zum Schluss fahren wir dann noch einige hundert HM auf der Teerstraße ab und sehen von hier aus unglaubliche Felstürme (mehr davon wird es dann morgen geben). Letztlich kommen wir heute schon um 17.00Uhr auf dem Campingplatz in Torla 950m an.  Herme hat sich sein Schaltwerk übel verbogen, aber Charly kann das (unter der Aufsicht von Alberto) wieder richten. Wir kochen wie üblich und genießen noch einen schönen warmen Abend.