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Pyrenäen Tag 6

21 Jun 14
Uli
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  1. Tag: Donnerstag 08.08.13 / 96km, 3600 Hm von Gistain Camping 850m nach Arros 850m, Camping Pont de Arros.

Der erste Anstieg des Tages geht vom Camping 850m nach  Plan 1100m auf Teer, ab hier dann Schotter bis  Cerro Marradetas 2008m hier machen wir um 12.30uhr Mittag und Albert fährt wieder ab zum WOMO. Wir fahren zuerst ab auf einem breiten Schotterweg, bis zu einem sehr schönen Wasserfall, hier hat Charly mal wieder einen Plattfuß so kommen wir zu einer kleinen Pausse. Wir überqueren den Bach und fahren auf einem super Waldtrail ab bis kurz vor Sahun 1150m, hier geht es auf Teerstraße auch gleich wieder bergauf aber plötzlich höre ich ein lautes zischen und mein Hinterreifen ist platt. Mir hat es den Mantel mitten auf der Lauffläche um ca. 3cm aufgeschlitzt! Wir können das notdürftig reparieren, und ich fahre den Rest des Tages mit einem sehr unguten Gefühl weiter (wenn ich gewusst hätte was heute noch alles kommt, hätt ich wohl Alberto angerufen, er soll mich abholen). Nach der Reparatur fahren wir  weiter, es ist kurz vor 15.00 und wir haben noch einiges vor uns, so verzichten wir auf einen Kaffeestopp (was auch völlig richtig war), die Straße geht sehr gleichmäßig bergauf und der Track verlässt nach dem Stausee die Straße und wechselt wieder auf Schotter aber wir beschließen auf der Straße zu bleiben, da wir hier schneller vorankommen. Zusätzlich holt uns noch von Tal her schlechtes Wetter ein. Es fängt leicht an zu Regnen und wir nutzen die Möglichkeit an einer Bushaltestelle unter zu stehen und noch mal Brotzeit zu machen. Es ist 16.45uhr, wir sind auf knapp 1900m, müssen aber noch über einen Pass bis auf 2444m! Bis Hospital de Benasque 1950m kann man fahren aber dann geht nur noch Schieben und tragen, das Gelände wird zum Schluss extrem hochalpin. Das Wetter hat sich etwas beruhigt aber es geht ein kalter Wind der Blick wandert aber immer wieder durch einen absolut beeindruckenden Bergkessel und  es wird klar, weswegen weiter unten jede Menge Wanderer unterwegs waren. Oben am Port de Benasque 2444m angekommen begrüßt uns dann starker Nebel von der Gegenseite, es hat noch 4°, und es ist bereits kurz vor 19.00uhr! Der Blick in die Abfahrt  verheißt nichts Gutes, man sieht im ersten Moment nur riesige Felsblöcke, ich habe schon Angst wir brauchen ein Seil. Das Ganze ist dann aber doch halb so schlimm, da tatsächlich bis zur Passhöhe Serpentinen angelegt sind. Schon nach wenigen HM zu Fuß wird der Trail fahrbar und man kann sagen, die folgende Abfahrt war eine der besten der ganzen Tour. Hier hat es deutlich mehr Kehren als am 153er am Monte Grappa. Wir fahren ab bis zum Hospize de France 1250m, es ist schon nach 20.15uhr und wir haben noch mal 400hm Gegenanstieg, davon noch mal 200hm schieben, erst nach 21.00uhr erreichen wir den Cap des Antenes 1750m es ist schon fast Nacht! So schnell als möglich fahren wir ab, zum Glück handelt es sich um einen schönen breiten Schotterweg, als wir dann aber auf 1400m in die Passstraße einbiegen, müssen Mr. Lampe und Charly die Stirnlampen rausholen wir fahren weiter ab bis Bossost 650m um 21.45uhr kommen wir in Aros 850m an Auf den letzten 10km hatten wir auch noch 200hm Gegenanstieg. Alberto hat wie immer das Bier kalt gestellt und wir bzw. Stefan und Herme beginnen sofort mit dem Kochen. Nach dem noch alle geduscht haben geht’s um 1.00uhr ins Bett. Und mein Reifen hat wirklich durchgehaltenJ. Wir dachten natürlich nicht, dass die Ankunftszeit noch Steigerbar ist….

Pyrenäen Tag 5

21 Jun 14
Uli
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  1. Tag: Mittwoch 07.08.13 / 75km, 2100 hm, von Torla 950m nach Gistain 830m, Camping Los Vives.

Vom Camping Rio Ara in Torla 1020m geht es direkt in den Ordesa Nationalpark zum Landschaftlichen Highlihgt der Tour. Normalerweise ist in Spanien in allen Nationalparks Bike verbot, aber nach dem auf diesem Weg sogar Touristen mit Allradbussen hochgefkarrt werden ist das Biken hier ausnahmsweise erlaubt. Zuerst noch auf Teer, dann auf Schotter,  anfangs extrem steil, später aber recht moderater Anstieg mit immer wieder herrlichen Ausblicken, auf 1800m ist dann der 1. Mirador (Aussichtspunkt). Man blickt hier in den Canyon de Avaza  mehrere hundert Meter tief. Und auf der gegenüberliegenden Seite sieht man unglaubliche Felstürme, alles in allem erinnert es etwas an den Grand Canyon in den USA. Wir fahren noch bis zum nächsten Aussichtspunkt auf 2150m und machen um 12.30uhr Brotzeit, Alberto verabschiedet sich wieder und fährt zum WOMO. Wir machen uns an die letzten 150hm Aufstieg und kaum in der Abfahrt, ändert sich die Landschaft komplett.  Oberhalb von Nerin 1300m gibt es noch mal einen Blick in Europas tiefste Schlucht, leider dürfen wir auf der Straße hier nicht abfahren, da Einbahnstraße. Wir nehmen den ausgeschilderten Weg und müssen noch einige Hm extra fahren. Wir nutzen die Gelegenheit und trinken in dem kleinen Ort Buerba 1000m erst mal Kaffee, zumal es gerade 15.00uhr ist. Danach fahren wir auf einer teilweise sehr schlechten Teerstraße zuerst noch mal 300hm hoch und dann ab bis auf 650m nach Escalona ab. Hier so tief unten ist es heiß wie im Backofen. Um im Zeitplan zu bleiben, haben wir beschlossen einen Berg, der heute noch 1000hm gebracht hätte einfach weg zu lassen und „außen rum“ zu fahren. Ab Escalona finden wir auf der anderen Flussseite einen schönen Wanderweg im Wald, der macht zwar viel Spaß zu fahren, kostet aber auch Kraft, da es permanent leicht bergauf geht. Vor wir dann wieder auf die Teerstraße wechseln fahren wir noch den „Epic-Trail“, der leider nicht Episch – aber doch ganz nett ist. Als wir in Lavortunata wieder auf die Straße wechseln, ruft Alberto an um uns mitzuteilen, dass am vorgesehenen Ziel in La Plan kein Camping möglich ist. Ich schaue in die Karte und wir einigen uns auf den Camping Los Vives bei Gistain 850m. Das hat zur Folge, dass wir nur noch 10km und 200hm zu fahren haben,  während Alberto noch den ganzen Pass mit dem WOMO abfahren muss.  Wir sind dann tatsächlich 5 Minuten vor Alberto auf dem Campingplatz J auch wenn Mr. Lampe dabei aufgerieben wurde. Heute sind wir schon kurz nach 18.00uhr im Ziel und durch die Abkürzung sind wir auch wieder voll im Zeitplan. Pünktlich zum Abendessen überrascht uns dann noch ein Gewitter, das geht aber schnell vorbei. Die Sanitäranlagen auf dem Campingplatz sind absolut spitze. Wir sitzen wie üblich noch lange draußen und genießen den Abend (damit sollte es morgen Abend nichts werden….).

Pyrenäen Tag 4

21 Jun 14
Uli
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  1. Tag: Dienstag 06.08.13 / 40km, 1400hm von Escarra 1100m, nach Torla 950m, Camping Rio Ara.

Nach dem die letzten Tage doch sehr anstrengend waren haben wir beschlossen den heuten Tag bzw. die Etappe auf die Hälfte zu reduzieren, so dass nur ein Berg zu bewältigen ist. Wir starten wieder um 9.00uhr und fahren auf der Straße bis Panticosa 1200m, dann biegen wir auf eine Schotterstraße ein und fahren durch ein sehr schönes Tal, mit herrlichen Ausblicken bis auf 1700m hier biegt der Track plötzlich von dem Weg ab und wechselt die Talseite, leider können wir dort aber keinen rechten Weg erkennen, erst nach näherem Hinschauen (und es verheißt aus der Entfernung nichts Gutes). Alberto kehrt wie üblich um und wünscht uns noch viel Glück. Der Weg ist dann aber gar nicht so schlimm wie befürchtet, als es weiter oben in den Fels geht sind Serpentinen angelegt und wir können die Bikes gut tragen, insgesamt folgen wir immer dem GR11 um 12.00uhr machen wir ca. 200hm unter dem Pass ausgiebig Brotzeit und genießen die tolle Aussicht und vor allem die Einsamkeit, heute haben wir bisher nur 4 Wanderer gesehen. Die letzten Hm zum Pass, Collado de Tendenéra 2300m, müssen wir dann die Bikes nochmals tragen. Die Abfahrt folgt ebenfalls dem GR11 zuerst recht gut fahrbar, dann immer mal wieder auch schieben, nach dem wir das Hochalpine Geländer verlassen habenfahren wir über sehr langgezogene immer Quer zum Hang verlaufende Wiesentrails durch teilweise herrliche Blumenfelder. Hier treffen wir noch eine Gruppe von Wanderern, die haben nicht allzu viel Ausrüstung dabei und fragen uns nach dem Weg. Ich ziehe die Karte raus und zeige ihnen ihr Ziel (was noch seeeehr weit weg ist) nach dem es aber schon fast 15.00Uhr ist und hinter uns erkennbar schlechtes Wetter aufzieht, weiß ich nicht, ob es nicht besser gewesen wäre, sie hätten umgedreht. Wir fahren weiter auf dem GR11 ab über Ref. De Otal 1745m, ab. Ab hier auf Schotter bis Bujaruelo 1300m, Wir sind überrascht, wieso uns plötzlich viele Wanderer begegnen, aber bis hierhin kann man von der Gegenseite mit dem Auto fahren. Wir wechseln über eine schöne alte Steinbrücke die Flussseite und  folgen weiter dem GR11, leider ist das nicht immer sonderlich gut fahrbar und wir müssen einiges schieben und auch tragen. Wir haben schon befürchtet, dass wir noch gut 10km zu Fuß gehen müssen, doch der Weg bessert sich und hat immer wieder sehr flowige Anteile, zum Schluss geht es dann noch mit richtig Speed durch den Wald und ein entgegenkommender Herr fragt uns, ob wir aus Neu-Ulm kommen?! Aber, der wurde von Alberto „Gebrieft“ und kommt auch von unserem Campingplatz. Zum Schluss fahren wir dann noch einige hundert HM auf der Teerstraße ab und sehen von hier aus unglaubliche Felstürme (mehr davon wird es dann morgen geben). Letztlich kommen wir heute schon um 17.00Uhr auf dem Campingplatz in Torla 950m an.  Herme hat sich sein Schaltwerk übel verbogen, aber Charly kann das (unter der Aufsicht von Alberto) wieder richten. Wir kochen wie üblich und genießen noch einen schönen warmen Abend.

Pyrenäen Tag 3

21 Jun 14
Uli
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3.Tag: Montag 05.08.13 / 75km, 2500hm von  Borda Bisaltico nach Escarrilla 1300m, Camping  Escarra.

Wir starten um 9.20Uhr vom Camping 1000m zuerst auf Teer immer dem Fluss folgend durch eine wunderschöne Schlucht bis 1500m dann auf Schotter, ab hier dem GR11 folgend Puerto d´Escale 1663m, hier oben treffen wir auf eine unglaublich schöne Hochebene, mit einem sich stark dahinschlängelnden Fluss, grünen Wiesen und mehreren Gruppen wilder Pferde eingeramt von hohen Bergen. Das besondere sind die tief roten Felsen. Wir machen noch einige Fotos, dann dreht Alberto wieder um und fährt zum WOMO. Wir überqueren die Hochebene (ca. 6km) und überschreiten die Grenze zu Frankreich. Hier werden wir gleich mit einem Schild empfangen, dass Biken verboten ist, die durchaus technische Trailabfahrt hinab nach Les Forges d´Abel  1100m macht trotzdem SpaßJ.  Im Anstieg auf der N134 (Teer) bis auf 1650m zum Col de Samport machen wir am Fluss Mittag es ist kurz vor 13.30Uhr. Oben am Pass ist dann wieder die Grenze nach Spanien, hier gönnen wir uns noch einen Kaffee,  es ist 15.00Uhr und wir hätten wirklich nicht gedacht, dass uns das härteste Stück des Tages noch bevor steht….  Dann geht’s weiter mit einer ganz netten zum Teil Trailigen Abfahrt nach Candanchu Teilweise auf der N330 bis 1350m dann Anstieg auf dem GR11 bis 1850m. Bis hier hin war schon viel schieben angesagt, da der Weg teilweise verblockt und auch mit Dornenbüschen zugewachsen war.  Wir erreiche ein schönes Hochtal mit einigen wilden Pferden. Ab hier verlassen wir den GR11 und weiter bis zum Puerto de Canal Roy 2145m. Dabei handelt es sich um einen absolut weglosen Wiesenanstieg, ich habe das Navi vor mir her getragen, um zu sehen, ob ich „on Track“ bin. Von einem Weg war nichts zu sehen und das für über 400Hm! Oben angekommen sahen wir dann auf der anderen Seite einen Schotterweg, es handelt sich hier um ein Ski Gebiet. Charly bringt es fertig sich beim Tragen einen Plattfuß einzufangen. Aber er hat ja Übung im Flicken und es geht schnell weiter. Die Abfahrt war dann zuerst richtig schnell auf Schotter, später auf Teer aber es war schon wieder 19.30Uhr und wir hatten noch einige Kilometer vor uns. Wir folgen der A-136 bis Formigal / Sallent de Gallego 1300m hier geht es am rechten  Ufer eines schönen Stausee´s entlang.  Wir lassen den kleinen Gegenanstieg weg, der im Roadbook verzeichnet ist und fahren einfach über die Staumauer einwärts nach  Escarrilla , Camping Escarra 1100m. Mr. Lampe war so im Abfahrtsrausch, dass er den mitten im Ort gelegenen Camping übersehen hat und gleich 200hm zu weit abgefahren ist. Um 21.00Uhr sind wir am Ziel, heute werden keine Spagetti sondern Fleisch und Würstchen gekocht, danach wird noch etwas entspannt und die letzten gehen um 0.30Uhr ins Bett.

Pyrenäen Tag 2

21 Jun 14
Uli
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2.Tag: Sonntag 04.08.13 / 115 km, 3100 hm /  von Arrazola 800m nach Siresa 1000m, Camping Borda Bisaltico.

Nach dem wir schon tags zuvor festgestellt hatten, dass es hier deutlich später hell wird als bei uns haben wir den Wecker gleich auf 7.00Uhr gestellt, nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir um 9.00Uhr dann in die erste „richtige“ Etappe der Tour, zuerst leicht ansteigend auf einem schönen Weg (leider mit ca. 100hm Verfahren), dann auf einem Suonentrail (Wasserversorgung) immer an einer geschlossenen Wasserleitung entlang mir nur wenig Steigung, machte dieser Trail extrem Spaß, war aber auch Kräftezehrend. Am Stauße Ebmalse de Irabia 820m, weiter leicht ansteigend, bis auf 1150m, hier dreht Alberto dann wieder um und fährt zum WOMO zurück. Dann Wechsel auf einen Bikeweg zuerst Abfahrt auf 950m, dann Aufstieg zum Collado Olloki 1326m. Hier ist ein kleines Lokal am Wegesrand und wir kaufen Wasser und Cola, dann fahren wir noch 100hm extra um einen schöne Aussicht für unsere Mittagsrast zu haben. Von dort oben gibt es dann wirklich schöne Ausblicke in die Pyrenäen.  Es ist 13.00Uhr die Abfahrt ist zuerst Weglos auf einer Wiese, dann Wechsel auf Nebenstraße N-140 bis Uztarroze 850m, weiter auf Teer dann steiler Anstieg durch eine wunderschöne Schlucht zuerst auf Teer, später auf Schotter bis zum Cuollo de Mazze 1550. Hier war der Anstieg teilweise schieben und tragen durch fast Mannshohe Farne. Es ist schon 17.30 Uhr und wir machen noch mal ausgiebig Brotzeit. Danach tolle Trailabfahrt im Wald dem Rio Beral folgen über Zuriza 1200m immer Tal einwärts bis Anso  870m. Hier halten wir noch mal an einem Lokal und kaufen Wasser, die Bedienung rät uns aber davon ab, sowie im Roadbook vorgesehen zu fahren, da müssen wir noch mal 400Hm hoch tragen und ev. Auch wieder runter. Es ist schon 18.00Uhr und wir haben noch mindestens 30km vor uns also fahren wir auf der Straße über Hecho / Siresa (hier sehen wir zum 1. Mal einen Geier auf einem Felsen)  zum Camping Borda Bisaltico Echo 1000m. Wir treffen am Camping um 20.45 ein (und denken, dass das schon spät ist……)

Schnell wird gekocht und danach der Abend noch genossen (mit etwas Bier und viel Wein), die letzten gehen um 2.00uhr ins Bett, da Charlys Hochzeitstag noch gefeiert werden musste.

 

Pyrenäen Tag 1

21 Jun 14
Uli
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1.Tag: Samstag 03.08.13 / 19Km / 460Hm, Wetter sonnig warm.

Pyrenäen-Cross  2013 mit dabei: Hermann Gabel (Herme), Charly Mair (Charly), Uli Negele (Ich), Stefan Lamprecht (Mr. Lampe), Stefan Wolf (Stefan), Albert  Zell  (Alberto).

Anreise von Buch über Biarritz nach Roncesvalles ca.1450 km, Fahrzeit ca. 16 St.

Nach dem wir das WOMO schon am Donnerstag weitestgehend beladen konnten, starteten wir am Freitag bereits um 14.30 Uhr und fuhren in Illerberg auf die Autobahn. Über Bregenz, Bern, Mühlhausen, Besancon – Clermont Ferrand , es lief super, kein Stau etc. durch ein kleines Missverständnis wollte die Fahremannschaft gleich nach Roncesvalles durchstarten, ohne vorher am Atlantik zu halten! Dies wurde aber noch schnell korrigiert und wir sind kurzerhand noch mal 30 Minuten zurück gefahren waren aber trotzdem schon um 7.00 Uhr am Strand in der Nähe von  Biarritz (Atlantik).

Nach einer guten halben Stunde Aufenthalt am Meer sind wir dann weiter gefahren Richtung Roncesvalles um 9.00uhr machten wir dann ausgiebig Frühstücksstopp an einem lauschigen Plätzchen mit schöner Aussicht. Das Wetter war super. Um kurz vor 11.00Uhr waren wir dann endgültig am Pass von Roncesvalles (1100m), hier kreuzt der Jakobsweg und es waren auch einige „Jakobsjünger“ unterwegs und man wurde Begrüßt mit „Buen Camion“.

Leider zogen genau jetzt zum Start teilweise dichte Wolken auf, die 400hm waren mäßig steil und auf Schotter, oben angekommen, verzogen sich dann aber die Wolken und es gab erste schöne Ausblicke in die Pyrenäen. Die fast 10Km Abfahrt verlief zuerst auf Schotter, dann noch kurz auf einem schönen Waldweg  bis zur ehemaligen Waffenfabrik (jetzt ein Denkmal) auf ca. 950m von hier ging es über Larraun nach Arrazola (800m)auf einen „Campingplatz“, dieser hat nur ein WC ca. 300m entfernt vom WOMO und einen kleinen Brunnen, keine Dusche, kein Strom, dafür aber extrem preiswert mit 4,- € für WOMO und 6 Personen!  Nach dem die Etappe doch extrem kurz war (16Km / 460Hm), waren wir schon um 13.30Uhr am Ziel, aber das Wetter war schön und wir machten uns ein paar schöne Stunden und stachen gleich noch das 5 Liter Bierfass an (vor es noch warm wurde).

Später wurde dann gekocht und der Abend mit Bier und Wein besiegelt.

 

Für weitere Touren und Infos über die Pyrenäen, könnt ihr euch auch folgenden Link ansehen:

 

http://www.bergzeit.de/magazin/leidenschaft/reisetraume/?jsonapi=true